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Vom 2. bis zum 4. März war der 2004er Kader männlich in der Sportschule Steinbach beim Landesverbandsturnier zu Gast. Hier traf der Kader dieses Jahr zum ersten Mal auf die Auswahlmannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz/Saarland. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch das Team aus Berlin, gegen die schon in Hamburg gespielt wurde.


Je nach Standort starteten die Jungs gemeinsam mit dem 2003er Kader weiblich zwischen 9 und 10 Uhr von ihren regionalen Treffpunkten aus. Gegen 13 Uhr erreichten alle vier Kleinbusse das Ziel und bezogen im Anschluss ihre Zimmer. Nach kurzer Gelegenheit sich auf den Zimmern auszuruhen, hielten die Coaches ein kurzes Teammeeting ab, um die Jungs über die Regeln und Ziele des Wochenendes zu unterrichten. Bis zum Abendessen durften sich die Jungs nun weiter ausruhen bzw. konnten sich das Spiel des 2003er Kaders anschauen.

WBV Kader 2004m Steinbach

Im Anschluss an das Abendessen wurde es zum ersten Mal ernst für die Jungs, denn das erste Spiel des Turniers gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg stand nun an.
Leider startete der WBV nicht gut in das Spiel und kassierte direkt einen 7:2 Lauf. In dieser Phase des Spiels war nicht genügend Aggressivität in der Verteidigung vorhanden. Anschließend konnte man sehen, wieso die Coaches während den Lehrgängen so viel Wert auf harte, aggressive Mann-Mann Verteidigung legen. Zwischen Minute 3 und 10 gab der WBV Vollgas in der Defense und zwang Baden-Württemberg in der Folge zu sehr vielen Fehlern im Spielaufbau. Mit einem 12:0 Null Run in 2 Minuten konnte sich der WBV auf 22:15 absetzen und bis zur 10. Minute auf 28:19 erhöhen. Baden- Württemberg fand dann allerdings Lösungen gegen den Druck und konnte zudem durch Offensiv Rebounds punkten und bis zur Halbzeit in Führung gehen. Die zweite Halbzeit war hart umkämpft, leider konnte der WBV in der zweiten Halbzeit die Schnellangriffe des Teams aus dem Südwesten der Republik nicht unter Kontrolle bringen. Kurz vor Schluss hatte der WBV dennoch die Chance mit dem letzten Wurf das Spiel zu gewinnen, vergab allerdings leider diese Chance und verlor das erste Spiel mit einem Punkt 56:57.
Nach einem kleinen Snack galt nun Nachtruhe, da früh am nächsten Morgen das Spiel gegen Bayern auf dem Programm stand.

Um 9:00 morgens hieß der Gegner nun Bayern und leider startete der WBV wie schon am Vortag nicht gut. Bayern ging nach 4 Minuten 10:2 in Führung und konnte diesen Vorsprung bis zur Halbzeit halten. 24:33 hieß es nach 15 Minuten für Bayern. Nach der Pause startete der WBV gut und konnte sich wieder durch seine harte Defense zurück ins Spiel kämpfen und nach 5 Minuten auf 40:40 ausgleichen. Nun bot sich derselbe Anblick wie im ersten Spiel, ein hart umkämpftes Spiel bei dem es bis zur 30. Minute 51:51 stand. Ein getroffener Freiwurf von Bayern stellte den Spielstand auf 51:52 aus Sicht des WBVs. Wieder konnte der WBV kurz vor Ende eine Auszeit nehmen und hatte die Chance das Spiel zu entscheiden. Auch hier war das Spiel ein Spiegelbild des Spiels gegen Baden-Württemberg und der WBV ging am Ende wieder mit einer Niederlage mit einem Punkt vom Feld.

Anschließend hieß es regenerieren und essen um für das Spiel gegen Rheinland-Pfalz/Saarland fit zu sein. Für dieses Spiel nahm sich der 2004er Kader vor gut zu starten und die Transition Punkte des Gegners einzuschränken. Der Start wirkte allerdings gleich wie in den ersten beiden Spielen, jedoch konnte der WBV sich schneller fangen und ging in der 4. Spielminute in Führung. In einem Spiel in dem der WBV körperlich und mental nicht bereit war führte er dennoch mit sechs Punkten zur Halbzeit. Leider wurde das Spiel auch in der zweiten Hälfte nicht besser und war somit trotz des 73:54 Sieges das mit Abstand schwächste Spiel des WBVs. Auch wenn davor schon gespielt wurde, muss man mit mehr Energie und Willen in das Spiel gehen, denn auch beim Bundesjugendlager wird in einem zeitlich eng getakteten Spielplan gespielt.
Nach einer guten regenerativen Einheit, unterstützten die Jungs den 2003er Kader bei deren Spiel. Im Anschluss an das Abendessen durften die Jungs das Hallenbad der Sportschule benutzen und konnten den Tag mit viel Spaß abschließen.

Am letzten Turniertag traf das Team auf Berlin, gegen die in Hamburg schon gespielt und verloren wurde. Die Ziele waren wieder gut zu starten und die Fastbreaks des Gegners einzudämmen. Dieses Mal kam der WBV top motiviert aus der Kabine und spielte eine erdrückende Defense. Durch die aggressive Verteidigung konnte man sich nach 5 Minuten auf 17:2 absetzen und von diesem Vorsprung bis zur Pause zehren. 33:27 stand es zur Pause. Wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit spielte der WBV wieder aggressiver in der Defense und konnte sich auf 51:35 absetzen. Trotz guter Würfe des WBVs und immer noch ordentlicher Defense konnte Berlin bis auf 51:48 verkürzen. Ein Dreier in der 30. Minuten nach guter offensiver Reboundarbeit sorgte dann allerdings für den Endstand 54:48.

In diesem Turnier konnte der WBV zeigen, dass er auch mit den Bundesländern des Südens konkurrenzfähig ist. Leider konnte das Team zweimal die engen Spiele wie auch schon in Hamburg nicht für sich entscheiden und muss dies für das Bundesjugendlager lernen. Außerdem wurden die Schwächen des Teams offenbart, wie z.B. die Transition Defense und das Reboundverhalten. Diese Schwächen gilt es nun auszumerzen. Dennoch zeigte sich, dass die harte Ganzfeldverteidigung erfolgreich ist. Die Coaches können also nach einem sehr aufschlussreichen Turnier durchaus zufrieden mit der gezeigten Leistung sein.
Abschließend soll noch das Verhalten der Jungs während des gesamten Turniers gelobt werden. So verhielten sie sich stets ordentlich und repräsentierten den WBV hervorragend.

 

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